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Polnische Wirschaft  (von Bernhard Gombold)

            

Der Betreiber einer kleinen Autowerkstatt Manfred Müller kommt trotz seines Fleißes nicht aus den roten Zahlen, Die Bank dreht den Geldhahn zu und die Gemeinde will ausstehende Steuerschulden zwangsweise eintreiben. Trotz der gut gemeinten "halblegalen" Ratschläge seines pfiffigen polnischen Schwarzarbeiters wird die Situation immer brenzliger. Da erweist sich die neue Erfindung des leicht verrückten Untermieters als unverhoffter Glücksfall.  Die zwei polnischen Erbtanten machen die verzwickte Situation nicht einfacher, und eine liebeskranke Postbotin lässt schließlich die ganze Sache beinahe aus dem Ruder laufen, aber eben nur beinahe.............

 

 
  wegen Platzgründen wird das Wohnzimmer zum Ersatzteillager Untermieter Matthias Müller präsentiert wieder eine neue Erfindung
     
 

        

   Der Multifunktionsstuhl hat noch technische Probleme  Bankdirektor Dr. Profitlich will keine Kredit bereit stellen, und  treibt die Autowerkstatt absichtlich in die Insolvenz.
     
 

Mit Freunde telefoniert der Bankdirektor mit der Bürgermeisterin und berichtet vom Fast-Untergang der Werkstatt.

  Der pikfeine Bankdirektor breitete sein Taschentuch aus, damit er seinen teueren Designer-Anzug nicht schmutzig macht.
   
 
  Erfinder Matthias präsentiert der Untermieterin eine neue Entdeckung. Mit der neuen Kaffeemaschine und dem Bierdosierung will Matthias durchstarten.

 

     
 

Kasimir ist von der Verkleidung gar nicht begeistert!

  Matthias hat einen Eierkocher erfunden und versucht sein darin gekochtes Ei.
   
 
  Damit Schwarzarbeiter Kasimir nicht auffällt, wird er von der Werkstattmeisterin als OMA umfunktioniert.  
     
 
  Die verliebte Postbotin Paula kommt wegen Kasimir dreimal täglich um ihn zu sehen. Die Bürgermeisterin teilt Familie Müller mit, dass die Gemeinde ihnen kein Grundstück verkaufen bzw. Verfügung stellt.
     
 
  Der Untermieter Matthias hat eine weitere Erfindung -
der Staubsauger soll zugleich als Trockenhaube dienen, damit die Hausfrauen zwei Sachen gleichzeitig machen können. Matthias meldet diese Erfindung an das Patentamt.
Die Gefahr droht -
Kasimir muss ein zweites Mal vor dem Arbeitsamt-Beamten versteckt werden.
     
 
  Heinrich Haargenau, Beamter vom Arbeitsamt besucht die Werkstatt, da Verdacht auf Schwarzarbeit besteht. Monika Müller trauert um die verstorbene Oma. Postbotin Paula kommt mit dem Brief vom Patentamt. Die beiden können Ihre Neugierde nicht zügeln und lesen den Brief von Matthias. Monika hat eine Idee!
     
 
  Die liebestolle Paula will Kasimir verführen. Monika zeigt dem Bankdirektor die Erfindung von Matthias, jedoch verkauft Monika die Erfindung wie folgt:

Der Staubsauger soll eine Revolution in der Autoindustrie sein. Durch diese Maschine werden die Abgase wieder zurückgeführt und es wird kein weiterer Benzin benötigt.

     
 
  Der Bankdirektor wittert das Geschäft und telefoniert mit der Geschäftsstelle. Familie Müller soll einen Kredit erhalten. Auch der Bürgermeisterin wird das Projekt mitgeteilt. Tante Olga und Tante Stanislava besuchen Kasimir.
     
 
  Schon wieder wird Kasimir umfunktioniert, von der Oma zum großen Fiat-Poska-Manager.
Kasimir spielt dem Bankdirektor vor, dass er an der Erfindung großes Interesse hat.
     
 
  Mattias sprudelt von Ideen und entwirft er einen elektrischen Brieföffner aus einer Motorsäge, jedoch erkennt er, dass das Gerät nochmals überarbeitet werden muss und derzeit nicht ungefährlich ist. Die Tanten warten auf Kasimir und inspizieren die Wohnung von Familie Müller. Alles was in die Handtaschen passt, wird mitgenommen.
     
 
  Der Bankdirektor veranlasst eine Lieferung mit Kuchen und Wurstplatten - Erfinder Matthias versteht die Welt nicht mehr. Zufällig ist Postbotin Paula wieder nach der Suche nach Kasimir.
     
 
  Die Bürgermeisterin und der Bankdirektor kommen zur Unterzeichnung des Kredits. Die beiden möchten natürlich auch etwas vom Kuchen abhaben und haben bereits Dollarzeichen in den Augen. Paula sieht die Blumen am Tisch und ist überzeugt, dass Kasimir die Blumen für Sie besorgt hat. Kasimir ist überrumpelt.
     
 
  Frau Kleinschmitt-Großhans und Dr. Profitlich malen sich zusammen die Millionen aus. Manfred Müller wird ausgezeichnet mit der Bürgermedaille. Monika kann es nicht glauben, hoffentlich fällt der Schwindel nicht auf.
     
 
 

Der Kreditvertrag und Grundstücksvertrag werden von Manfred unterschrieben. Am Ende wird auf das erfolgreiche Geschäft angestoßen.

     
 
  Damit der Beamte vom Arbeitsamt Kasimir nicht findet, haben die Tanten Herrn Haargenau mit polnischen Wodka abgefüllt.
     
 
  Matthias Müller kommt zu der Gesellschaft und möchte seine patentiere Erfindung zeigen. Bürgermeisterin und Bankdirektor können es nicht fassen und sind am Boden zerstört.
     
 

 

Die Tanten überreichen Paula und Kasimir zur Hochzeit 2 Geldstrümpfe gefüllt mit Geld.
 
 
 
 

Frau Kleinschmitt-Großhans ist enttäuscht und kann den Fehler des Bankdirektors nicht verstehen. Auf ihre Träume muss Sie leider jetzt verzichten.

 
   
   
 
 

  Mitwirkende Manfred Müller, Besitzer einer kleinen Autowerkstatt  Josef Eichenseer  
  Monika Müller, seine Frau  Bettina Pretzl  
  Matthias Müller, deren Untermieter und "genialer Erfinder" Johann Dietrich  
  Kasimir, polnischer Schwarzarbeiter in der Werkstatt Bernhard Höß  
  Paula, Briefträgerin   Heidi Ruppert  
  Dr. Peter Profitlich, Bankdirektor Herbert Höß  
  Sabine Kleinschmitt-Großhans, Renate Schmid  
  Stanislava, polnische Tante v. Kasimir   Adelheid Höß  
  Olga, ebf. polnische Tante Pia Graf  
  Heinrich Haargenau, Beamter des Arbeitsamtes Michael Daum  
         
  musikalische Umrahmung Michael Daum    
  Lisa Daum    
         
  Regie Gertraud Seitz    
  Souffleuse Gabi Klotz    
 

Maske

Renate Schmid, Corina Höß    
 

Bühnenbild

Georg Höß

   
  Spieltage 27./28.02.2010 und 06./07.03.2010